Andere Länder – andere Sitten; Hauptsache: in der Fremde nicht fremd zu sein

Heutzutage reist man sehr viel: dienstlich oder privat, aber unabhängig davon muss man mit den anderen Kulturen zusammenstoßen. Jedes Land hat seine kulturellen Besonderheiten. Wer ins Ausland geht, sollte sich deshalb nicht nur mit der Landessprache vertraut machen. 
Diese Kulturen können seiner Kultur sehr ähnlich sein oder im Gegenteil ganz unterschiedlich. Aber manchmal kann diese Gleichartigkeit nur oberflächlich sein, dann entstehen verschiedene Probleme, weil man denkt, dass man alles, was man in seinem Land tut, in diesem Land auch machen kann. 
Ein sehr wichtiges Problem besteht darin, dass die Leute die anderen Kulturen nicht lernen wollen. Sie fahren ins Ausland, ohne etwas über dieses Land und dessen Kultur gelesen zu haben. Natürlich fahren die Leute ins Ausland nicht nur ins Urlaub, sondern auch zu arbeiten oder sogar zu wohnen. In diesen Fällen muss man sich in die Kultur integrieren, um ein glückliches und erfolgreiches Leben ohne Probleme zu haben. Dann soll man auf die folgenden Punkte achten: Begrüßungen und Abschiede, Essen, Einladungen, Kleidung, besonders Dresscode, Trinkgeld, Smalltalk, Händedruck, Telefonetikette und so weiter. 
Wir müssen verstehen, dass das, was wir für normal halten, kann für die Leute anderer Kultur unhöflich oder inakzeptabel sein. Die Menschen selbst sind sehr verschieden und die Länder unterscheiden sich selbstverständlich. Es gibt einige Regeln und Sitten, die für ein bestimmtes Land und die Leute typisch sind. Alle Leute, die da leben und die dahin kommen, müssen diesen Regeln und Sitten folgen. Jede Kultur hat einige Besonderheiten, die geachtet werden müssen. Diese fremden Regeln können als Kleinigkeiten gelten, aber falls man sie missachtet, kann es zu seriösen Konsequenzen führen. Z.B. ist es in einigen mohammedanischen Ländern den Frauen verboten, ohne ein Tuch auf dem Kopf das Haus zu verlassen. Dazu kommt dass es nicht erlaubt ist, sich öffentlich zu küssen. Und wenn sie den heiligen Monat Ramadan haben, ist es vor dem Tagesanbruch und bis der Sonnenuntergang zu trinken und essen verboten. 
In Deutschland z.B. sind die Leute sehr pedantisch. Für sie ist es nicht normal das Licht nicht auszuschalten; sie sparen das Wasser, weil es sehr teuer ist. Aber das wichtigste für sie ist die Ordnung überall: Ordnung ist das halbe Leben, sagt man. Wenn man etwas nicht auf den Platz stellt, dann werden sie sehr böse. Auf der Arbeit kann sogar eine Rüge erteilt werden. Also ist alles sehr streng. Aber die Leute sind am meisten sehr nett und hilfsbereit. 
Nicht in allen Ländern wird unter "pünktlich" dasselbe verstanden. In Deutschland, in der Schweiz und in den USA sind Pünktlichkeit und Terminsicherheit eine Zier. In Spanien und Lateinamerika kann "Pünktlichkeit" eine einstündige Verspätung bedeuten, und wenn man früher erscheint, kann das als unverschämt gewertet werden. 
Also wenn man in der Fremde nicht fremd sein will, muss man einige bestimmte Sachen machen. Das betrifft nicht nur die dauerhaften Aufenthalte, sondern auch die kurzen. 
Zuerst muss man über die Kultur und das Land lernen, über die kann man verschiedene Bücher lesen oder auch die Informationen im Internet finden. Es ist wichtig die Verhaltensregeln zu achten und natürlich die Religion. Dann muss man sich danach erkundigen, wie man da lebt, um wie viel Uhr man aufsteht, um wie viel Uhr man schlafen geht, was verboten ist und so weiter. Und schließlich muss man nicht wie ein Gast aussehen. Alles: der Gesichtsausdruck, die Frisur, die Kleidung und Manieren muss zeigen, das Sie nicht fremd sind.



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